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	<title>Kommentare zu: Alzheimer-Medikamente &#8211; Stand der Dinge</title>
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	<description>Kinder. Küche. Karriere. - Und alles drum herum.</description>
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		<title>Von: Wenn Blogger übers Ziel hinaus schießen&#8230; &#124; zettmanns weblog</title>
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		<dc:creator>Wenn Blogger übers Ziel hinaus schießen&#8230; &#124; zettmanns weblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 23:06:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Allerdings offenbaren diese Kritiken ein eher eindimensionales und daher beschr&#228;nktes Verst&#228;ndnis dessen, was Wissenschaft ist. Einzelfallstudien, ethnographische Beschreibungen, standardisierte Beobachtungen k&#246;nnen nach dieser Lesart niemals Wissenschaft sein. Dass wissenschaftliche Objektivit&#228;t h&#228;ufig eine Fiktion ist und kaum herstellbar, weil menschliche Subjekte die Wissenschaft betreiben, scheint beiden Bloggern nicht denkbar. Vielmehr machen sie einen Gegensatz auf zwischen Shuster und jener richtigen Wissenschaft, die uns ihrerseits t&#228;glich mit frischem Nonsens, Lug und Trug versorgt: Medikamentenstudien, aufgeh&#252;bscht mit statistischen Tricks. Auf gef&#228;lschtem Material basierende Zell-Experimente. Hysterische Klimaver&#228;nderungsberichte, die nun begr&#252;nden helfen, warum wir doch neue Atomkraftwerke brauchen. Oder die Tabakindustrie, die jahrzehntelang ihre wissenschaftliche Meinung von der Ungef&#228;hrlichkeit der Tabakfolgewirkungen unter die Leute brachte. Gegen all das ist Shusters Arbeit eine Perle der Wissenschaft! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Allerdings offenbaren diese Kritiken ein eher eindimensionales und daher beschr&#228;nktes Verst&#228;ndnis dessen, was Wissenschaft ist. Einzelfallstudien, ethnographische Beschreibungen, standardisierte Beobachtungen k&#246;nnen nach dieser Lesart niemals Wissenschaft sein. Dass wissenschaftliche Objektivit&#228;t h&#228;ufig eine Fiktion ist und kaum herstellbar, weil menschliche Subjekte die Wissenschaft betreiben, scheint beiden Bloggern nicht denkbar. Vielmehr machen sie einen Gegensatz auf zwischen Shuster und jener richtigen Wissenschaft, die uns ihrerseits t&#228;glich mit frischem Nonsens, Lug und Trug versorgt: Medikamentenstudien, aufgeh&#252;bscht mit statistischen Tricks. Auf gef&#228;lschtem Material basierende Zell-Experimente. Hysterische Klimaver&#228;nderungsberichte, die nun begr&#252;nden helfen, warum wir doch neue Atomkraftwerke brauchen. Oder die Tabakindustrie, die jahrzehntelang ihre wissenschaftliche Meinung von der Ungef&#228;hrlichkeit der Tabakfolgewirkungen unter die Leute brachte. Gegen all das ist Shusters Arbeit eine Perle der Wissenschaft! [...]</p>
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		<title>Von: Demenz - Unterversorgung mit Medikamenten &#124; zettmanns weblog</title>
		<link>http://blog.zettmann.de/2007/02/08/anti-dementiva-was-haben-wir-gelernt/comment-page-1/#comment-227</link>
		<dc:creator>Demenz - Unterversorgung mit Medikamenten &#124; zettmanns weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 15:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Als ob es nicht mindestens ein halbes Dutzend Gr&#252;nde g&#228;be, die Medikamente einem alten, wahrscheinlich auch an anderen Erkrankungen leidenden Menschen nicht zu verordnen: Patienten sprechen nicht auf die Behandlung an. Patienten sind bereits in schwerem Stadium der Erkrankung. Patienten brechen die Therapie ab, weil die Nebenwirkungen zu heftig sind. Patienten sind gar nicht in der GKV versichert - und tauchen deswegen in den Verordnungsstatistiken nicht auf. Patienten weigern sich, die Medikamente zu nehmen bzw. sich &#252;berhaupt behandeln zu lassen. Von all dem abgesehen:  Auch die Zweifel am Nachweis der Wirksamkeit sind keineswegs ausger&#228;umt. Die insgesamt d&#252;rftige Beweisf&#252;hrung wird uns nun seit mehreren Jahren immer wieder aufgetischt. Gehaltvoller sind die Beitr&#228;ge nicht geworden, aber die These pr&#228;gt sich bei den Leuten ein - zumal es dieser Tage sehr en vogue ist, den schlimmen Versorgungsstand von Alzheimer-Patienten zu beklagen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Als ob es nicht mindestens ein halbes Dutzend Gr&#252;nde g&#228;be, die Medikamente einem alten, wahrscheinlich auch an anderen Erkrankungen leidenden Menschen nicht zu verordnen: Patienten sprechen nicht auf die Behandlung an. Patienten sind bereits in schwerem Stadium der Erkrankung. Patienten brechen die Therapie ab, weil die Nebenwirkungen zu heftig sind. Patienten sind gar nicht in der GKV versichert &#8211; und tauchen deswegen in den Verordnungsstatistiken nicht auf. Patienten weigern sich, die Medikamente zu nehmen bzw. sich &#252;berhaupt behandeln zu lassen. Von all dem abgesehen:  Auch die Zweifel am Nachweis der Wirksamkeit sind keineswegs ausger&#228;umt. Die insgesamt d&#252;rftige Beweisf&#252;hrung wird uns nun seit mehreren Jahren immer wieder aufgetischt. Gehaltvoller sind die Beitr&#228;ge nicht geworden, aber die These pr&#228;gt sich bei den Leuten ein &#8211; zumal es dieser Tage sehr en vogue ist, den schlimmen Versorgungsstand von Alzheimer-Patienten zu beklagen. [...]</p>
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		<title>Von: IQWiG sieht Nutzen für Alzheimer-Wirkstoffe &#124; zettmanns weblog</title>
		<link>http://blog.zettmann.de/2007/02/08/anti-dementiva-was-haben-wir-gelernt/comment-page-1/#comment-60</link>
		<dc:creator>IQWiG sieht Nutzen für Alzheimer-Wirkstoffe &#124; zettmanns weblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 16:49:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Allerdings ist dieser Nutzen aus der Sicht unserer Arbeitsgruppe nur dann erkennbar, wenn die methodische Qualit&#228;t der wissenschaftlichen Studien au&#223;en vor gelassen wird. Wie bereits im Beitrag &#8220;Alzheimer-Medikamente - Stand der Dinge&#8221; erw&#228;hnt, bewertet das IQWiG die methodische Qualit&#228;t der Studien &#228;hnlich kritisch wie wir - kommt aber zu anderen Schl&#252;ssen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Allerdings ist dieser Nutzen aus der Sicht unserer Arbeitsgruppe nur dann erkennbar, wenn die methodische Qualit&#228;t der wissenschaftlichen Studien au&#223;en vor gelassen wird. Wie bereits im Beitrag &#8220;Alzheimer-Medikamente &#8211; Stand der Dinge&#8221; erw&#228;hnt, bewertet das IQWiG die methodische Qualit&#228;t der Studien &#228;hnlich kritisch wie wir &#8211; kommt aber zu anderen Schl&#252;ssen. [...]</p>
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