Milchzahnkaries

Zwei medizinische Fachverbände der Kinder- und Jugendmedizin streiten sich. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) und die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ) sind uneins darüber, wie Karies bei Milchzähnen effektiv verhindert werden kann.

Eine Fachgesellschaft (DGK) behauptet, die Verwendung Fluorid-haltiger Zahnpasten ab dem ersten Zahn sei zielführend. Die andere Fachgesellschaft (DAKJ) wiederum hält Zahnpasta in erster Linie für ein kosmetisches Mittel. Das dürfe Säuglingen und Kleinkindern nicht zugeführt werden, denn sie das schluckten meiste davon herunter. Stattdessen sollten Eltern ohne Zahnpaste putzen und das Fluorid per Tablette zuführen.

Und jetzt? Wofür soll ich mich entscheiden? Welche Fachgesellschaft hat recht? Welcher Weg ist der richtige? Weiter mit Pasten hantieren oder gegen Tabletten eintauschen? Ich weiß nur noch nicht, wie das Fluorid der Tablette an die Zähne kommen soll, um dort die Karies zu verhindern. Beim Putzen mit Paste schluckt das Kind zwar den größten Teil, aber das Fluorid landet zunächst an den Zähnen. Bleibt  die Frage: Sind alle anderen Bestandteile der verschluckten Zahnpaste im Dauergebrauch unschädlich bzw. unbedenklich einzunehmen?

Ich singe also weiter mein Zahnputzlied und wechsle demnächst mal die Paste…

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