Britische Regierung mit Kiff-Vergangenheit

Endlich mal eine Politiker-Enthüllung, die tief blicken lässt und die Betroffenen dem Volk näher bringt: Insgesamt neun Mitglieder der frisch installierten britischen Regierung haben eingeräumt, in ihrer Jugend bzw. während des Studiums Haschisch probiert zu haben. Allerdings blieb es keinem angenehm in Erinnerung. Und selbstverständlich finden es alle falsch und betrachten es als Jugendsünde.

Wahrscheinlich haben sie, wie weiland Bill Clinton, zwar geraucht, aber nicht inhaliert…

Immerhin: Das kollektive Outing erzählt uns von einer neuen Generation Politiker (zumindest in Großbritannien). Einer Generation, die wie selbstverständlich Vieles gekostet hat, was die freizügigen westlichen Gesellschaften zu bieten haben, aber auch Vieles wieder lassen konnten – ohne zwischendurch Schaden zu nehmen (Wenn Politiker-Sein nicht als Schaden in die Bewertung eingeht…).

Wenn das in eine politische Gestaltung mündet, die eigene Erfahrungen zulässt, nicht ausgrenzt oder abspaltet, könnte diese Generation Politiker den Abstand zu ihrem Wahlvolk wieder deutlich schrumpfen lassen.

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