ausgestoibert…

…hat es sich ja leider noch nicht, aber kurz vor dem k.o. steht der bandwurmsatzdrechsler und sprachverhunzer aus bayern allemal. nur wie lange es noch dauert, bis er völlig einbricht, ist ungewiss. im zweifelsfall scheitern die putschversuche gegen dr. stoiber genauso kläglich wie jene gegen einen gewissen dr. kohl in all jenen jahren. und warum sollten jene, die das csu-stoiber-system über all die jahre gestützt haben, nun plötzlich neuen glanz über die verbrauchte dauerregierungspartei bringen? wenn die wähler sich schon abwenden von der csu, dann aus zwei gründen: die einen, weil sie stoiber nicht mehr ertragen, die anderen, weil sie den intrigantenstadl, der da gerade läuft, nicht aushalten.

den bisher besten satz zu stoibers zustand formulierte im übrigen heribert prantl am 13.01.07 in der süddeutschen zeitung: „er war viele jahre absoluter herr der lage; nun ist er nicht einmal mehr herr seiner selbst.“

und die moral aus der geschicht? wer sich nur noch mit ja-sagern, kopfnickern, wetterfähnchen-beobachtern und trittbrettfahrern umgibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihn die weniger aal-glitschtig-glatte un-verlogenheit, die sich irgendwann zwangsläufig aus psychohygienischen gründen bahn brechen muss (siehe untergang der DDR), mit schimpf und schande aus der (politischen) gegenwart spült.