Hamburger Innenbehörde gehackt?

Diese Seite der Hamburger Bürgerschaft zur Landtagswahl am 24. Februar 2008 behauptet, die Hamburger vertrauen dem digitalen Wahlstift. Aber kann man den Autoren dieses Angebots vertrauen, wenn Sie am Ende Ihrer Seite einen Link (http://www.innenbehoerde.de) platzieren, der zu einer obskuren Seite führt (Domaininhaber laut Denic: Philippe M. aus Wentorf bei Hamburg), aber nicht zur Hamburger Innenbehörde.

Der Link liefert heute diese Meldung:

Hamburger Innenbehoerde gehackt

Das Weblog Magerfettstufe nahm den Link ernst und hat nun den Verdacht, die Seite der Innenbehörde sei gehackt worden. Da sämtliche Angebote der Stadt unter der Domain hamburg.de geführt werden, hätte sich der Blogger überzeugen können, dass die Seite der Innenbehörde durchaus erreichbar ist…

Den seltsamen Link auf der Bürgerschaftswebseite müssen deren Verantwortliche erklären. Oder ist denen der Link in einem Hack untergejubelt worden? Eine Bundestrojaner?

4 Gedanken zu „Hamburger Innenbehörde gehackt?

  1. Leider kenne ich da keinen. Aber die würden sich bestimmt freuen über einen Hinweis… 🙂 Diese seltsame schwarze Seite ist jedenfalls immer noch existent.

  2. Das sehe ich ganz genaus, Nils.

    Wer könnte uns darauf Antwort geben? Kennst du einen Journalisten, den du mal nachfragen lassen kannst? Mopo?

    zett

  3. Okay, daran habe ich gar nicht gedacht gehabt, mal bei der Denic nachzuschauen. Ich wunderte mich auch schon darüber, dass es überhaupt so eine Seite gibt. Vielleicht ist der Herr Methner Mitarbeiter bei der Behörde und die Seite soll als Weiterleitung zur fhh.hamburg.de-Seite dienen?

    So oder so – das würde nicht erklären, was diese schwarze Seite soll. Und wenn sie nicht zur Innenbehörde gehört: Was soll dann dieser Link auf der Wahlstift-Seite? 😮

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