Der lange Weg zum aufrechten Gang

Ganz begeistert waren heute Papa (Das ist ja phantastisch!), Mama (Super!) und Sohn (strahlte über beide Ohren) als der Kleine das erste Mal aus der Klappmesserstellung den Oberkörper aufrichtete und mehr als fünf Sekunden selbständig stand. Das vollbrachte er dann noch einige Male mehr – und fühlte sich prächtig dabei.

Ich bin erstaunt, wie sehr mich die kindliche Entwicklung mitreißt, wie sehr es mich berührt, wenn das Kind plötzlich auf schwankenden Beinchen das Gleichgewicht hält. Da sich der Zwerg schon seit Oktober (etwa) an Wänden, Schränken, Stühlen oder meinem Hosenbein aufrecht halten kann, habe ich allerdings viel früher mit dem ersten selbständigen Schritt gerechnet. Eine überschießende Erwartung, ein Trugschluss, meiner Ungeduld geschuldet. Ich habe das Ergebnis gesehen, aber nicht den Weg dahin. Sich irgendwo hochzuziehen und dann zu stehen, ist eben doch eine andere Leistung als sich aus eigener Kraft aufzuklappen. Allerdings ist mir nun von erfahrener Seite versichert worden, dass Aufrichten und tatsächliches Gehen innerhalb von ein, zwei Wochen ins kindliche Programm aufgenommen werden.

Ich bleibe gespannt und voller Erwartungen. Mit der Kindsmutter außer Konkurrenz ist ansonsten gegenwärtig nichts so unterhaltsam wie das Kind.

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