Spielplatzgedanken

Wir sorgen uns um die Atemluft in unseren Städten. Die Verwaltungen erlassen Feinstaubverordnungen. Dreckschleuder-Autos sollen gar eine Gebühr bezahlen oder ganz aus den Innenstädten ferngehalten werden. Zudem bemühen wir Eltern uns, unsere Kinder mit dem Besten zu versorgen, was wir ermöglichen können…

Dann gehen wir mit den Zwergen an einem warmen, trockenen Frühlingstag auf den Kinderspielplatz, auf dem sich schon mehrere Dutzend andere Kinder tummeln – und dort gehörigen Staub aufwirbeln. Wahrscheinlich ist die Staubkonzentration so hoch, dass Behörden den Spielplatz schlössen, wenn sie denn messen würden, und Atemschutzmasken nötig wären.

Alles nur ein (verkraftbarer) Widerspruch zwischen dem Wunsch nach guter Luft einerseits und andererseits der Unmöglichkeit, diese zu jeder Zeit gewährleistet zu bekommen? Oder symptomatisch für die Gegensätze, in deren Spannungsfeld wir uns täglich bewegen, ob mit oder ohne Kindern?

– Das Klima und unser Lebensstil.
– Das Kind in unserer Obhut und in Fremdbetreuung.
– Bionahrung hier, konventionell Hergestelltes dort.
– Tierschutz – Tierverbrauch.

Wem fallen weitere Beispiele ein?

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